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Morphische Resonanz

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ger. Morphische Resonanz; engl. Morphic Resonance

Allgemeines

Morphische Resonanz ist der innerhalb eines Morphischen Feldes wirksame Einfluss einer Aktivitätsstruktur auf eine andere ähnlicher Art. Aufgrund von morphischer Resonanz können formative Kausaleinflüsse über Raum und Zeit wirksam werden und ihre Wirkung verringert sich nicht mit wachsender räumlicher oder zeitlicher Entfernung. Je größer die Ähnlichkeit, desto stärker der Einfluss der morphischen Resonanz. Dies beinhaltet im Zusammenspiel mit Magischer Hintergrundstrahlung auch die Morphogenese, das Entstehen von Form. So ist die Morphische Resonanz verantwortlich für das genaue Aussehen eines Lebewesens und sein grundlegendes Verhalten.

Morphische Resonanz presst beispielsweise die Morphischen Felder von vielen Lebewesen auf der Scheibenwelt in stereotype Abbilder mit einem grundsätzlich ähnlichen Aussehen und einer zum Verwechseln ähnlichen Art und Lebenseinstellung. Treibe-mich-selbst-in-den-Ruin Schnapper und Frederick Colon sind Beispiele für Stereotypen, wie sie des häufigeren in der Bevölkerung der verschiedensten Länder auftauchen.

Rincewind mutmaßte einst, dass wenn sich die durch Morphische Resonanz verbundenen Personen einmal träfen und die Hand gäben, sie wahrscheinlich in einem Fusionsprozess explodieren würden.

Anspielungen

Der Begriff Morphische Resonanz wurde 1981 von dem britischen Biologen Rupert Sheldrake geprägt. Er vermutete in der so genannten Sheldrake-Hypothese, dass sich Information unter Lebewesen auch ohne direkte Kommunikation, über eine Art universale Resonanz verteilen könnten. Der Effekt wäre zwar nur sehr gering, steigerte sich aber, wenn der Sender von großer Präsens wäre.

Ein stark vereinfachtes Beispiel für die Sheldrake-Hypothese: Wenn 1 Milliarde Chinesen Mandarin sprechen, müsste auch der Rest der Menschheit eine Prädisposition für diese Sprache entwickeln. Oder anders gesagt: Ein bolivianischer Lama-Hirte, der noch nie etwas von Mandarin gehört hat, müsste diese Sprache sofort als irgendwie vertraut empfinden und leichter erlernen können als andere.

Zum Teil umfangreiche Testreihen an den Universitäten von Oxford, Amsterdam und Göttingen konnten bislang keinen Beleg für die Hypothese erbringen und die Sheldrake-Hypothese wird weitgehend als Pseudowissenschaft eingeschätzt.

Bücher, in denen Morphische Resonanz erwähnt wird

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